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Germanen gegen Römer – die Schlacht im Teutoburger Wald (Ahnenkunde)

Das ist das Hermannsdenkmal im Teuteburger Wald in der Nähe von Detmold. Hier fand vor mehr als 2000 Jahren eine der bedeutesten Schlachten in Deutschland bzw. Europa statt. Wäre die Schlacht damals verloren wären Deutschland, Europa und vielleicht sogar Teile der ganzen Welt eine andere gewesen.

Die Statue zeigt Hermann den Cherusker (übersetzt Kriegsmann/Herr der Männer). Sein römischer Name war Arminius. Bei der Unterwerfung verschiedener germanischer Stämme kam er als Kind in Gefangenschaft der Römer und war dort später auch Soldat. Er hatte einen hohen Status im römischen Imperium. Seine Aufgabe war es die freien germanischen Stämme zu infiltrieren und somit unter Kontrolle des Imperiums zu bringen. Germanien was damals zum größten Teil aus Urwald bestand, nannte man damals auch das Land der “Barbaren” um die Gefahr für Rom größer erscheinen zu lassen. Der Begriff Germanen stammt von Ger-Mannen ab was soviel bedeutet wie “Die Männer mit den Speeren” (Ger = germanisches Speer). Germanien lag rechts des Rheins (ungefähr von Köln bis Norwegen und dem heutigem Polen). Köln ist eine Stadt die ursprünglich von Römern bzw. unterworfenen Germanen erbaut wurde und dazu diente den freien Germanen auf der anderen Seite des Rheins zu einem Leben in Luxus zu verführen. Der Preis für diesen Luxus waren jedoch hohe Steuern und die Unterwerfung vor Rom. Sich zu unterwerfen war für viele Germanen unvereinbar, denn die Ethik und Moral vom römischen Imperium war mit ihrer nicht vereinbar.

Das Ziel des römischen Reiches war es Provinzen in Germanien zu errichten und die dortigen Stämme in das römische Reich einzugliedern und nach römischen Vorbild zu erziehen. Oft hatten die germanischen Stämme damals nur die Wahl zwischen Unterwerfung und vollständiger Vernichtung, denn die römische Armee war den meisten Völkern in Anzahl und Strategie weit überlegen (sie ist übrigens bis heute die größte Fuß-Armee der Welt).

Die Germanischen Krieger rannten oft mit entblößen Oberkörper, lachend in die Schlacht. Sie hatten keine Furcht vor dem Tode, sondern begrüßten ihn. Sie wussten dass sie nach dem Tod in einem neuen Körper wiedergeboren werden. Hinzu kam noch, dass sie fast 2 Köpfe größer waren und mit extremer Kraft und Höchstgeschwindigkeit kämpften.

Arminius bzw. Hermann dachte damals die “Zusammenarbeit” mit den Römern wäre eine gute Sache, doch als er sah wie die Römer die Germanen behandelten, kam er zurück zu seinen wahren Leuten, vereinte alle germanischen Stämme und besiegte mit ihnen die römische Armee im Teuteburger Wald. Seine Taten sollten uns motivieren niemals aufzugeben und treu zu unserem Volk und zur Heimat zu bleiben!

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